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Ultrafast-Eyetracker

Das Eye-Tracking ist eine der Schlüsseltechnologien im medizintechnischen Bereich. Es bietet Lösungen für die Augendiagnostik und für Augenoperationen. Ziel der Ilmenauer Forschungsarbeiten ist, einen Ultrafast-Eyetracker mit mehr als 800 Frames pro Sekunde zu entwickeln, der Bilder der menschlichen Pupille aufnimmt und diese in Echtzeit auswertet.

Kontakt:
Peter Husar

 

 

Diagnosesysteme werden immer leistungsfähiger, präziser und schneller. Vor diesem Hintergrund müssen auch Eyetracker eine höhere Genauigkeit und Geschwindigkeit aufweisen. Mit mehr als 200 Frames pro Sekunde detektiert der Ultrafast Eyetracker selbst schnelle Bewegungen der Pupille innerhalb weniger Millisekunden.

Das System arbeitet mit einem Mustererkennungsverfahren basierend auf der Hough-Transformation. Dieses Verfahren ist bekannt für seine Leistungsfähigkeit im Bereich der visuellen Formenerkennung. Hier werden Kreise und Ellipsen gesucht, welche die menschliche Pupille repräsentieren. Die Hough-Transformation bildet für diese Formen die genaue Position im Bild ab.
Überragender Vorteil des Verfahrens ist, dass es sehr gut parallelisierbar ist.
Die Hough-Transformation ist ein stabiler Algorithmus der notwendig ist um Bildartefakte wie Schattierungen, Reflexionen von Tränenflüssigkeit und Pupillen-Okklusion zu verarbeiten.

Mögliche Anwendungsgebiete liegen neben der Medizintechnik im Bereich Fahrerassistenzsysteme zur Fahrbahnranderkennung und in der Entwicklung von mauslosen Cursorsteuerungssystemen für Querschnittsgelähmte.


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