|
Diagnosesysteme werden immer leistungsfähiger, präziser
und schneller. Vor diesem Hintergrund müssen auch Eyetracker
eine höhere Genauigkeit und Geschwindigkeit aufweisen.
Mit mehr als 200 Frames pro Sekunde detektiert der Ultrafast
Eyetracker selbst schnelle Bewegungen der Pupille innerhalb
weniger Millisekunden.
Das System arbeitet mit einem Mustererkennungsverfahren basierend
auf der Hough-Transformation. Dieses Verfahren ist bekannt
für seine Leistungsfähigkeit im Bereich der visuellen
Formenerkennung. Hier werden Kreise und Ellipsen gesucht,
welche die menschliche Pupille repräsentieren. Die Hough-Transformation
bildet für diese Formen die genaue Position im Bild ab.
Überragender Vorteil des Verfahrens ist, dass es sehr
gut parallelisierbar ist.
Die Hough-Transformation ist ein stabiler Algorithmus der
notwendig ist um Bildartefakte wie Schattierungen, Reflexionen
von Tränenflüssigkeit und Pupillen-Okklusion zu
verarbeiten.
Mögliche Anwendungsgebiete liegen neben der Medizintechnik
im Bereich Fahrerassistenzsysteme zur Fahrbahnranderkennung
und in der Entwicklung von mauslosen Cursorsteuerungssystemen
für Querschnittsgelähmte.
|