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 Fraunhofer-Gesellschaft
   
 Abteilungsverbund Audio/Multimedia

 

Geschäftsfeld Audiovisuelle Systeme

Im Geschäftsfeld Audiovisuelle Systeme werden Verfahren, Komponenten und Systeme für neuartige audiovisuelle Anwendungen entwickelt. Im Mittelpunkt stehen dabei Interaktivität, Personalisierung und Immersion, aber auch die Identifizierung und das Management von A/V-Inhalten. Die Entwicklungen des Geschäftsfelds ermöglichen sowohl innovative Lösungen für professionelle Märkte, z. B. in den Bereichen Rundfunktechnik oder Multimedia, als auch neue Anwendungen für Endverbraucher.

Audiovisuelle Systeme

 

Kontakt:
Uwe Kühhirt

Holger Großmann

 

Veröffentlichungen:
Liste aller bisherigen Veröffentlichungen

 

Digitales Fernsehen – Dienste, Komponenten und Systeme
Digitale Rundfunknetze bieten vielfältige Möglichkeiten für zusätzliche Dienste und Informationen, interaktive Angebote oder gänzlich neue Programmstrukturen. Das Geschäftsfeld Audiovisuelle Systeme arbeitet an Lösungen für die Produktion und Verteilung von neuartigen Diensten für den digitalen Rundfunk und mobile Endgeräte. Weiterhin werden Technologien zur Steuerung und Überwachung von Rundfunkdiensten entwickelt. Eine erste Umsetzung erfolgte im Rahmen des Projekts iKabel. Mit der entstandenen Technologieplattform können Informationsdienste und interaktive Dienste für die weit verbreiteten Fernsehkabelnetze zur Verfügung gestellt werden.

Immersive audiovisuelle Systeme  – 3-D-Bild und -Ton interaktiv
Aufbauend auf den Ergebnissen des Forschungsprojekts »Interaktive audiovisuelle Anwendungssysteme (IAVAS)« der Technischen Universität Ilmenau wird an immersiven Multimedia-Systemen gearbeitet, die eine dreidimensionale Bild- und Tonwiedergabe mit vielfältigen Interaktionsmöglichkeiten verbinden. Schwerpunkt sind die Kombination von synthetischen und natürlichen Elementen in interaktiven Anwendungen sowie die plattformunabhängige Beschreibung dieser Inhalte.

Digitale Medienproduktion
Neuartige audiovisuelle Anwendungen erfordern auch neue Ansätze, Verfahren und Werkzeuge für deren Erstellung. Zum Einsatz kommen dabei Methoden und Verfahren aus den Bereichen Fernsehproduktion, Computergrafik, Multimedia, Kommunikationstechnik und Rundfunktechnik. Die Schnittstellen zwischen diesen Welten stellen neue Anforderungen an die Autoren sowie an die zugrunde liegenden Werkzeuge und Systeme, die am Geschäftsfeld entwickelt werden. Schwerpunkte sind die plattformunabhängige Beschreibung sowie die auf mehrere Autoren verteilte Erstellung und Produktion dieser Inhalte.

Semantische Verarbeitung von audiovisuellen Inhalten
Automatisierte Verfahren zur Extraktion von Eigenschaften und Merkmalen aus Bildern und Videos erleichtern entscheidend die Erkennung, Verarbeitung und Suche in umfangreichen Multimedia-Archiven. Durch semantische Interpretation der so gewonnenen Daten können Ähnlichkeiten und Empfehlungen abgeleitet und Inhalte eindeutig identifiziert werden. Neben der Foto-Ähnlichkeit (PhotoID), der Gesichts- und Objekterkennung sowie der inhaltsbasierten, semantischen Verschlagwortung von abgebildeten Szenarien, werden auch multi-modale Analyseverfahren zur Bestimmung von emotionalen Eindrücken in Bildern und Musik entwickelt. Ergänzt wird das Arbeitsgebiet durch cross-modale Verfahren zur integrierten Verarbeitung von A/V-Inhalten.

Die Entwicklungen kommen beispielsweise als Recherche und Recommendation-Tools oder im Bereich Multimedia Copy Detection und Monitoring zum Einsatz. Darüber hinaus werden Technologien zum automatisierten Authoring von Multimedia-Inhalten zur Verfügung gestellt (Photo Summary und Mood-Player).

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